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Die kurze Geschichte
Ein alter Aboriginegefährte zeigte mir das Didge 1980 das erste mal. Seitdem habe ich etwa
die nächsten 18 Jahre mit verschiedenen Didges herumgespielt, ein paar gebaut, ein
paar gespielt - aber niemals ernsthaft. 1997 habe ich begonnen mich damit ernsthafter
auseinanderzusetzen, weil viele meiner Freunde das Didge spielten.
Mein Gedanke war es und ist es auch heute noch, dass man ein wirklich gutes Didge
braucht, wenn man jemals ein guter Spieler werden will
Nun.
Ich begann mich nach einem Didge umzuschauen, dass nicht nur gut klang, sondern
auch noch dazu gut aussah. Bei meinen Reisen um das “Top End” und entlang der Ostküste
Australiens konnte ich nicht ein Didge finden, was meinen Vorstellungen von “Instrumentenqualität”
entsprach. Nach einigen expermimentierfreudigen Jahren und vielen
Zeichenbrettstudien, bin ich nun in der Lage Didgeridoos mit Instrumentenqualität anbieten
zu können - Diese Art Didgeridoos, die ich einst für keinen Preis kaufen konnte.
Die lange Geschichte
Bob Druett Didjeridus wurde aufgrund von Schicksal, Chance, Zufall, Umständen, später aus Wahl
ins Leben gerufen. Früher, 1979 hatte ich viel Freizeit und sehr viel weniger Geld zur Verfügung.
Ich traf einen Gefährten aus dem Northern Territory, der in Melbourne niedergelassen
war, feierte und seine Zeit damit verbrachte auf das Ende der Regenzeit im Northern
Territory zu warten, wo er seinen Lebensunterhalt mit dem Büffelfang verdiente. Wir
amüsierten uns ein wenig während einiger spiele Billard und etlichen Drinks. Die Aussage,
die er an diesem Tag machte war, dass im Northern Teritory, wo er Büffel fing, das Land
sehr wild und wunderschön war, die Leute waren es ebenfalls und das Fischen ist dort
großartig. Er hatte in jeder Hinsicht Recht. Dies ist eine Geschichte, die 1979 begann. Um
diese zu erzählen würde ich Bücher vollschreiben können, also versuche ich mich auf die
relevanten Dinge zu beziehen.
Nach jeder Menge Fischen und genauso vielen Parties (damals war ich noch 27 Jahre
jünger), wagte ich einen Job im Umweltbereich einer großen Mine, die sie derzeit in der
Umgebung bauten, anzunehmen. Sie bauten eine Stadt (Jabiru East) für 6000 Leute um
eine Mine (Ranger) zu bauen. Dann lösten sie diese Stadt auf um einige Meilen entfernt
eine neue namens Jabiru zu errichten - eben die Logik des weißen Mannes. Wie dem
auch sei. Hätten sie dies nicht getan, würde es heute wahrscheinlich kein Geschäft mit
dem Namen Bob Druett Didjeridus geben.
Meine Aufgabe war es die Baufläche der ehemaligen Stadt, Jabiru East, wieder herzurichten.
Das Team bestand aus sechs Aborigines und acht Balandas (weißhäutige Nichtaborigines).
Die Aborigines fanden es sehr witzig, dass Balandas eine Schinkenstadt (nicht im
wörtlichen Sinne) bauten, sie dann abrissen und die nächste ein wenig die Straße aufwärts
errichteten.
Ich hatte noch nicht lange dort gearbeitet, als ich eines Morgens zur Arbeit kam und der
Traktor, der als stehender Antrieb genutzt wurde, eine Neigung hatte, als wenn er irgendwo
versinkt. Ein paar der Aboriginegefährten haben nicht sehr weit entfernt unter einem
schattigem Baum gesessen. Sie versuchten ernst zu schauen, doch sie hatten ein leichtes
Grinsen auf den Gesichtern, denn sie wussten, dass wenn der Traktor nicht funktioniert,
würden sie ihn nicht benutzen müssen. Ich sagte zu dem älteren
Gefährten der beiden: „Was ist mit dem Traktorreifen passiert?“. Er
schaute mich für ein oder zwei Sekunden an, schaute über den
Geländeabbruch, dann konnte er sich nicht mehr zusammenreißen und
begann zu lachen. Er wendete seinen Blick mir wieder zu und sagte: „I
dink dat bite ant been get im - might be“, was grob übersetzt soviel
heißt wie: „Bob, Ich glaube, dass die
Termiten ein Loch direkt durch den Traktorreifen gefressen haben.“ „Ja,
na klar“ dachte ich„Wie könnten sich denn Weiße Ameisen durch einen
Traktorreifen fressen?“
ich hatte noch nie solch einen Müll gehört. Und vor allem weil sie lachten dachte ich, dass
sie sich einen Spass mit mir machen würden - Sie taten dies nicht! Die Termiten hatten ein
Loch genau durch den Traktorreifen gefressen. Das war mein erster ernsthafter Kontakt
mit dem wirklichen Didgeridoobauer - der Termite.
Sie ist seit dem noch oft in meinem Leben ein und aus gegangen. Das letzte mal begann
etwa vor 7 Jahren. Ich hatte nicht realisiert, dass die Termite von da an solch einen großen
Anteil an meinem Leben nehmen würde. Ich meine, dass ich sehr glücklich mit dem Arrangement,
welches zwischen uns herrscht, bin. Wenn sie die Arbeit auf der Innenseite
genauso weiter macht wie bisher und ich meinen Job außerhalb genauso weiterführe,
dann glaube ich, dass die Partnerschaft noch eine sehr lange Zeit halten wird.
Bob D.
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